Flitterwochen…

…finde ich ganz schön liberal :-) Wir lesen uns!

Gipskeuper unter der H2

Chienbergtunnel, Kantonsspital Liestal, H2 - 3 finanzielle Riesenflops im Baselbiet, die den Steuerzahler Millionen von Franken kosten. Neustes Beispiel ist die H2 zwischen Liestal und Pratteln. Im September 2006 sprach man noch von 302 Millionen – teuerungsbereinigt(!). Heute, 30 Monate später: 554 Millionen. Die Teuerung (welche Teuerung? Das war doch schon bereinigt!) habe es ausgemacht. Aha. Und natürlich die vom Bund verordnete Tunnelsicherheit. Aha, das wusste man ja vorher gaaaanz sicher nicht. Anstieg der Projektierungskosten. Aha, auch das ist neu, man plant ja noch nicht lange an dieser H2. Und dann das Beste zum Schluss: „Zudem seien im Voranschlag von 1999 verschiedene Leistungen nicht erfasst oder preislich unterschätzt worden“, vermeldet eine Tageszeitung heute. Super Arbeit kann ich nur sagen. Es geht ja nur um ein paar Milliönchen und der Steuerzahler zahlts. Das ist keine seriöse Arbeit und schon gar nicht liberal.

Liberale Musik – da hört man gerne rein

Ein echter Liberaler muss sich unbedingt die Rede von Dr. Guido Westerwelle der Deutschen FDP von heute zu Gemüte führen. Sozis oder Anhänger der grossen Koalition schadet es als Lehrstunde ebenfalls nichts. Die knapp 14 Minuten lohnen sich – und nicht vergessen: die Lautsprecher aufdrehen. Eine treffende Abrechnung mit dem immer mehr sich abzeichnenden Scheitern der rot-schwarzen Koalition im grossen Kanton. Und vor allem eine Abrechnung mit Bundesfinanzminister Hetze P. Steinbrück, ein echter Wurf!

Da loben wir uns die Liberalen der FDP in Deutschland – die sind ganz schön liberal!

http://www.youtube.com/watch?v=eL-g7xNkhwU

Flippern for dummies

Früher gab es im Restaurant Rössli einen Flipperkasten. So einer aus viel Metall und vielen farbigen Leuchten. Als junger Mensch kratze ich ab und zu einen Einfränkler aus der Hosentasche, steckte diesen in den gierigen Schlund und erhielt 3 Spielbälle. Mein Kopf schaute knapp über den grossen Kasten. Zu meiner Enttäuschung hielten sich meine Bälle wenig an meine Anweisungen und plumpsten unerreichbar, genau in der Mitte zwischen den beweglichen Flügeln, in die dunkle Höhle der Warteposition, bis sie ein nächster Flipperer vom Nichtstun befreit. Aber ich wurde immer besser und manchmal gelang es mir sogar, ein Freispiel (heute Bonus, Mehrzahl Boni oder Bonusse) zu erarbeiten, aber nur wenn ich gut war. Ich musste mich anstrengen, etwas dafür tun. Die heutigen Flipperkästen der neusten Generation sind etwas anders konzipiert. Sie leuchten immer noch farbig, gehören aber dem Staat. Du brauchst aber keine Anstrengung zu unternehmen, deine Flügel mit den Seitenknöpfen zu bewegen. Denn auch wenn der Ball auf schnellstem Weg auf Nimmerwiedersehen im Managerrachen verschwindet, erhälst du Hunderte von Millionen AIG-Freispiele, auch wenn du versagst. Früher, zu guten alten Zeiten hiess es lapidar und sec: GAME OVER! Das war noch ganz schön liberal.

Nationale Erbschaftssteuer

Da ist sie wieder, die Forderung nach einer nationalen Erbschaftssteuer der SP (ja genau, die Partei, die über die vergangenen Wahlverluste der Freisinnigen frohlockte und nun beinahe tiefer sinkt als der Marianengraben im Pazifischen Ozean). Das Thema Erbschaftssteuer ist nicht totzukriegen. Grundsätzlich kann man sich in der Steuerökonomie eine Erbschaftssteuer durchaus vorstellen und als sinnvoll betrachten. Nicht aber, wenn die Einkommenssteuern auf diesem Niveau bleiben. Diese müssten dann massiv gesenkt werden resp. wegfallen. Aber Einkommenssteuern senken? Nein, nein, die Genossen haben ganz sicher andere Absichten, als die Einkommensteuer durch die nationale Erbschaftssteuer zu ersetzen….! Das wäre nämlich ein ganz schön liberaler Ansatz – Die nächsten Wahlen kommen bestimmt.

Totengräber oder Lichtgestalt?

Nun ist es also soweit. Die UBS (oder wer da auch alles mitgewirkt hat) hat erkannt, dass sie nicht noch mehr Banker an der Spitze der Bank braucht, sondern Personen, die Vertrauen ausstrahlen. Da gab es keinen Ausweg. Der Versuch mit Villiger ist es Wert. Betrüblich die erste Stellungnahme der gewerkschaftlichen SP. Ihr geht’s mit ihrem Seitenhieb gegen altBundesrat (nicht abgew.!) Villiger nicht um die Krisenbewältigung der Finanz-/Wirtschafts-/UBS-Misere, sondern um die eigene Profilierung. Sie nimmt in Kauf, dass wir einmal mehr nicht am gleichen Strick (in die selbe Richtung) ziehen und damit die ganze Schweiz schwächt. Aber eben gäll Sozis……..

Think positive – das ist jetzt gefragt. Das ist ganz schön liberal!

Sonderparteitag zum 2.

So muss Politik sein! Ich muss gestehen: Ich war gespannt, ob sich unser Mut auszahlt, einen Sonderparteitag zum Thema Umwelt- und Energiepolitik für die FDP Baselland zu organisieren, ein heisses Eisen anzufassen, das man bei der FDP Baselland (zu) lange auf die lange Bank geschoben hat. Aber es war erhellen. Die Diskussionsbeiträge waren fachkundig, sachlich und realitätsnah. Man merkte, dass sich die FDP-Mitglieder wohl fühlten und sich dadurch aktiv durch aller Lager hindurch an der Diskussion beteiligten. Das vorgeschlagene Thesenpapier der Parteileitung und der Arbeitsgruppe wurde in den groben Zügen als Resolution verabschiedet und mit sinnvollen Ergänzungen präzisiert. Jetzt aber geht die Arbeit erst richtig los. Die Massnahmen wollen umgesetzt werden, sonst wird die Resolution zum Papiertiger.

Die Vorbereitung, die Diskussion und das Resultat – alles ganz schön liberal! So macht es Freude!

Die Medienmitteilung folgt in Kürze – auch auf diesem Kanal

Sonderparteitag

Ich freue mich und bin unter Hochspannung (nicht nur wegen der Diskussion um die angebliche Stromlücke). Morgen wird in der FDP Baselland das Thema Energie- und Umweltpolitik an einem Sonderparteitag diskutiert. Nur unter den FDP-Mitgliedern, ohne Medien. Dies ist nicht bei allen Medien auf Gegenliebe gestossen, einige Verteter der Zunft haben das aber ganz pragmatisch entgegen genommen und verstanden. Wir wollen keinen Schaukampf für die Medien provozieren, sondern eine ersthaft inhaltliche Diskussion führen, ohne Gefahr, dass sich einige Mitglieder gehemmt fühlen, ihre Meinung deutsch und deutlich zu vertreten. Das ist ganz schön liberal. Die Reaktionen innerhalb der FDP sind bisher auf jeden Fall sehr positiv…

Chefblogger

Der Arlesheimer Blogger Balz Stückelberger kommt immer grösser raus (gut er ist auch so schon fast 2 Meter). Diese Woche ist das FDP-Parteileitungsmitglied gar in der BaZ im Wochengespräch und verrät mehr über Antrieb und Gefühlslage eines Bloggers, der so manchen auf die Füsse tritt. Aber auch meistens mit einer Prise (schwarzem) Humor. Er nimmt kein Blatt vor den Mund – eben ganz schön liberal.

Was Sie schon immer über Arlesheim wissen wollen und sich auch nie gefragt haben:

Hier der Link: http://dometownarlesheim.ch/

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