Dicke Luft im Schulzimmer

Es hört sich wie ein verspäteter 1. April-Scherz an. Basel-Stadt gibt Steuergelder aus, damit Luftqualitätsampeln in Schulzimmern anzeigen, ob es nötig ist, das Fenster aufzumachen und die Schülerinnen und Schüler mit frischem Sauerstoff zu versorgen. Das nenn ich echt fürsorglich. Früher war es noch so viel komplizierter. Der Lehrer kam rein, rümpfte die Nase und sagte spitz: „Herrmann, mach das das Fenster auf, hier drin ist dicke Luft“. Das war nicht gerade freundlich aber dafür ganz schön liberal, eigenverantwortlich und vor allem gratis!

Bisher keine Kommentare

Hinterlasse eine Antwort