Gipskeuper unter der H2

Chienbergtunnel, Kantonsspital Liestal, H2 - 3 finanzielle Riesenflops im Baselbiet, die den Steuerzahler Millionen von Franken kosten. Neustes Beispiel ist die H2 zwischen Liestal und Pratteln. Im September 2006 sprach man noch von 302 Millionen – teuerungsbereinigt(!). Heute, 30 Monate später: 554 Millionen. Die Teuerung (welche Teuerung? Das war doch schon bereinigt!) habe es ausgemacht. Aha. Und natürlich die vom Bund verordnete Tunnelsicherheit. Aha, das wusste man ja vorher gaaaanz sicher nicht. Anstieg der Projektierungskosten. Aha, auch das ist neu, man plant ja noch nicht lange an dieser H2. Und dann das Beste zum Schluss: „Zudem seien im Voranschlag von 1999 verschiedene Leistungen nicht erfasst oder preislich unterschätzt worden“, vermeldet eine Tageszeitung heute. Super Arbeit kann ich nur sagen. Es geht ja nur um ein paar Milliönchen und der Steuerzahler zahlts. Das ist keine seriöse Arbeit und schon gar nicht liberal.


1 Kommentar bisher

  1. Markus Eigenmann on

    Man sollte die Verwaltungsstellen, welche solche Flops verursachen, gleich behandeln können wie Obama derzeit die Autokonzerne behandelt: Die verantwortlichen Departementsvorsteher in die Wüste schicken und der Organisation eine Frist von 30-60 Tagen setzen, um einen Sanierungsplan für sich selbst und die Projekte auszuarbeiten. Bei unbefriedigenden Ergebnissen, die Verwaltungseinheit auflösen und neu aufbauen…


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