Zu tode prügeln?

Ich breche jetzt mal eine Lanze für den Sündenbock der Nation.

Ok, die Bank hat Fehler gemacht. Ok, die Bank ist unsensibel in der Kommunikation. Aber mal ehrlich: Wir Schweizer sollten endlich aufhören auf den halbtoten Hund UBS einzuprügeln. Das mag für gewisse Kreise befriedigend sein, sicher aber nicht dienlich. Die Lektion dürfte erteilt sein. Putzen wir der UBS die blutige Schnauze und helfen „Waldi“ wieder vorsichtig auf die Beine…..auch das wäre ganz schön liberal.

2 Kommentare bis jetzt

  1. fung-jr-eisinniger on

    Ich unterstütze diese Meinung. Warum müssen wir weiterhin auf der UBS (trotz Boni-Diskussion, die auch ich nicht gerade toll finde) rumhacken? Wir wissen alle, was geschehen ist und hoffen das die UBS ihre Lehre daraus gezogen hat!

    Die UBS nun weiter zu strafen, würde ein weiterer Image-Verlust für die schweizer Bankenwelt bedeuten. Und so etwas können wir uns in der momentanen wirtschaftlichen Lage nicht leisten… und auch sonst… liberal wäre es nicht…

  2. Knubbelog on

    Ich bin grundsätzlich auch der gleichen Meinung – aber …

    Um wirklich Ruhe im breiten Volk zu erreichen müsste der Bonus eigentlich komplett gestrichen werden.

    Die „untere“ Basis – also quasi das Fundament – der Mitarbeiter wird am wenigsten für die jetzige Situation schuld sein; sie stecken erst noch Prügel ein. Die, die rentabel gearbeitet haben, ihre Ziele erfüllt haben – die sollen einen angemessenen, wenn auch der Situation angepassten Bonus erhalten.

    Sämtliche hohen Kader, dem Risk-Management, den Rendite-Jägern, den Investment-Bankern und deren Protagonisten gehört der ganze Bonus gestrichen (Arbeitsvertrag hin oder her).

    Trotzdem müssen wir aufhören auf der UBS rum zu hacken – auch wenn es schwer fällt.


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